Hygromobile.de


Erklärung: Diese Videos zeigen meine Erfindung: "Selbstbefeuchtendes Hygromobile".

Das Hygromobile besteht aus einer beweglichen "Wippschaukel" auf der sich ein Kipper, ein Schnurbefeuchter, ein "Aufrichter", ein Nachfüllbehälter und eine Tauchkammer befinden. Links darunter befindet sich das "Weltmeer", das einen ständigen Nachschubbehälter symbolisiert.

Die Elemente im Einzelnen:

Die Zugschnur ist eine handesübliche Paketschnur die bei Befeuchtung kürzer wird und nach dem Trocknen wieder Länger. Die beiden Enden der Zugschnur sind unten an der Wand befestigt, der mittige Teil läuft durch 2 Löcher an der Unterseite des Schnurbefeuchters und über dessen darüberliegende Walze in derem Mittelpunkt sich das Achsenloch befindet. Die Schnur ist senkrecht positioniert damit das dazu benötigte Wasser mit Hilfe der Schwerkraft auf dieser nach unten läuft und sich dadurch gleichmässig über und in die gesamte Schnur verteilt und dadurch die komplette Schnur befeuchtet !

Der Schnurbefeuchter ist ein Behälter mit 2 winzigen Löchern an der Unterseite. Durch seine mittige Aufhängung ist er beweglich und ermöglicht der Schnur immer eine senkrechte Ausrichtung. Die straffe Schnur selber positioniert ihn dabei immer senkrecht. Der Durchmesser der Löcher darf nicht grösser sein als der Durchmesser der verwendeten Schnur, dadurch kann das Wasser nicht daneben tropfen sondern muss auf der Schnur nach unten laufen und benetzt sie optimal.

Der Wasserkipper auf der rechten Seite entleert sich bei erreichen einer gewissen Schräglage indem er nach links kippt, das Wasser fliest danach komplett innerhalb weniger Sekunden über eine kleine Rinne direkt in den Schnurbefeuchter und füllt diesen auf.

Der Aufrichter ist ein an der Hauptachse des Hygromobiles senkrecht hängender beweglicher Hebel mit einem rechten Winkel dessen Ende in meinem Beispiel aus 2 Federstahldrähten besteht die bis unter den gekippten Wasserbehälter reichen. Das Gewicht an der Unterseite des senkrechten Hebels hält diesen immer senkrecht so dass der Federstahl den Wasserbehälter automatisch aufrichtet kurz nachdem dieser seinen Inhalt an den Schnurbefeuchter übergeben hat und die nasse Schnur den rechten Teil des Hygromolie nach unten gezogen hat.

Die Tauchkammer an der linken Seite an dem langen Hebel taucht in das darunterliegende Becken - das "Weltmeer" - ein während die Schnur wieder trocknet. Das "Weltmeer" symbolisiert einen unendlichen Wasservorrat aus dem sich das Hygromolie bedient um sich immer wieder selber zu befeuchten. Kurz vor dem erneuten Kippen des rechten Wasserbehälters ist die Tauchkammer komplett gefüllt und entleer sich über den Schlauch (3 mm Innendurchmesser) sobald er durch die nasse Schnur in eine höhere Position gezogen wurde als der Kippbehälter auf der rechten Seite. Das Wasser füllt den aufgrichteten Kippbehälter wieder vollständig auf.

Das Hygromobile ist ununterbrochen in Bewegung, zu sehen ist diese sehr klar nach dem Befeuchten der Schnur wenn der rechte Hebel nach unten gezogen wird. So gut wie gar nicht sieht man die Bewegung während dem Trockenvorgang der Schnur wenn der Hebel sich wieder nach oben bewegt, es kann Stunden dauern bis dieser Vorgang beendet und die Tauchkammer wieder komplett gefüllt ist.

Abmessungen: Gesamte Breite: 117 cm - Schnurlänge: 119 cm (x 2) - Abstand zwischen Mittelachse und Achse Kippbehälter: 21 cm - Breite Schurbefeuchter: 4 cm - Länge Aufrichterhebel: 50 cm - Abstand Tauchkammer und Mittelachse: 68 cm - Kippbehälter: Breite 9 cm, Höhe 5 cm



Übrigens: Eine der Besonderheiten des Hygromobile ist es dass das Wasser das zur Befeuchtung der Schnur verwendet wird mehr Gramm Wasser nach oben Transportieren kann als es selber wiegt !
Ich hoffe diese Videos regen Dich an selber ein paar Hygromobiles zu bauen oder sogar neue Zusatzideen zu erfinden.


Wenns was neues gibt wird der Inhalt dieser Seite aktualisiert.


Erfinder: Anton Wimmer, München

Fragen, Anregungen und Kontakt bitte per Mail: z200motels@aol.com

Erstveröffentlichung 20.11.2020

geschützt beim Deutschen Patentamt